Wir suchen Verstärkung für unser Team! Weitere Infos finden Sie unter Stellenanzeigen.
Bewerben Sie sich jetzt per E-Mail an bewerbung@stadac.de!

E10-Kraftstoffe

E10-Kraftstoffe

E10-Kraftstoffe

Ab Januar soll in Deutschland Benzin mit bis zu zehn Prozent Bioethanol auf den Markt kommen. Für BMW Fahrer ergeben sich mit der Einführung der neuen E10-Kraftstoffe keine Veränderungen.

Als E10 werden Ottokraftstoffe mit bis zu zehn Prozent Ethanolanteil klassifiziert, deren Einführung der deutsche Gesetzgeber im Rahmen der Umsetzung der neuen EU-Kraftstoffqualitätsrichtlinie FQD (Fuels Quality Directive 2009/30) für Ende 2010 vorsieht. Die Kraftstoffe mit biogenem Anteil können dann je nach Erzeugung - ohne erforderliche Nachrüstungen am Fahrzeug - zu einer weiteren willkommenen Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.

Unbedenklicher Einsatz

In allen BMW Pkw Modellen sämtlicher Baujahre ist der unbedenkliche Einsatz von E10 Kraftstoffen möglich. Unabhängig vom Ethanolgehalt ist jedoch weiterhin die mindest vorgeschriebene Oktanzahl gemäß Betriebsanleitung zu beachten, da einige ältere BMW Fahrzeuge Super Plus ROZ 98 aufgrund dessen erhöhter Klopffestigkeit benötigen.

Zu MINI kann die BMW Group nur eine Aussage zu den Modellen treffen, die auch unter dem Dach der BMW Group auf den Markt gebracht wurden. Dies betrifft alle MINI Modelle ab dem Jahr 2000. Für diese Modelle ist der Einsatz von E10 ebenfalls unbedenklich.

BMW Pkw Modelle, für die die Betriebsanleitung explizit einen 98 Oktan Kraftstoff fordert, sind weiterhin mit Super Plus (E DIN 51626-1, Ausgabedatum April 2010) zu betanken.

Somit ergeben sich für die BMW Group Pkw-Halter keine Veränderungen, wenn die neuen Kraftstoffe eingeführt werden.

Deutschland: E5 weiter im Angebot

In Deutschland sind die Kraftstoffanbieter per Verordnung verpflichtet, E5-Sprit weiterhin anzubieten und zwar zeitlich unbefristet. Diese Pflicht könnte nur durch eine Änderung der Verordnung zurückgenommen werden, was aber nicht geplant ist. Damit geht Deutschland über die EU-Vorgaben hinaus: Die EU verlangt nur ein verpflichtendes Anbieten bis 2013.

Kennzeichnungen an den Zapfsäulen

Um Fehlbetankungen von Fahrzeugen, bei denen E10 zu Schäden führen kann, zu vermeiden, sowie um den Verbraucher über das angebotene Produkt zu informieren, ist eine eindeutige und auffällige Kennzeichnung von E10 sowohl unmittelbar an der Zapfsäule als auch an der Ausschilderung der Preise notwendig. Laut Verordnung sind E10-Zapfpistolen mit einem runden Aufkleber "Super E10 schwefelfrei" bzw. "Super Plus E10 schwefelfrei" zu kennzeichnen.

Zusätzlich muss an der Zapfsäule folgender Hinweis deutlich angebracht werden: "Enthält bis zu 10% Bioethanol. Informieren Sie sich, ob dieser Kraftstoff für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Verwenden Sie im Zweifelsfall 'Super schwefelfrei' bzw. 'Super Plus schwefelfrei'." Zapfsäulen mit E5-Kraftstoffen werden wie bisher mit "Super schwefelfrei" bzw. "Super Plus schwefelfrei" gekennzeichnet.

Zurück zur Übersicht

Letzte News

Räderwechselwochen

Die STADAC Räderwechseltage.
Am 28. März und 25. April bei uns.
weiter lesen

Auszeichnung für neuen Service

STADAC in Buchholz hat eine App für Werkstatt-Termine entwickelt - in dieser Form bislang einmalig.
weiter lesen

Ein leidenschaftlicher Autofahrer und Geschäftsmann

STADAC-Porträts Teil 1: Werner Leuchtenberger über seinen Glauben an die Marke BMW und die aktuellen Herausforderungen an den Handel.
weiter lesen
STADAC - 5 x rund um Hamburg